Projekt Job.ReAct: Geförderte Arbeitskräfte für die Gemeinden

Projekt Job.ReAct: Geförderte Arbeitskräfte für die Gemeinden

Im Rahmen von Job.ReAct erhalten niederösterreichweit arbeitssuchende Personen, insbesondere Langzeitarbeitslose/Langzeitbeschäftigungslose, einen befristeten Transitarbeitsplatz und werden an Unternehmen, Gemeinden, NPOs und Vereinen befristet im Rahmen einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung überlassen. Die Beschäftigerbetriebe zahlen dabei für eine Vollzeitarbeitskraft einen Pauschalbetrag von € 400 pro Monat – für eine Dauer von sechs Monaten.

Die TeilnehmerInnen arbeiten überwiegend in Bereichen des nachhaltig-ökologischen Wirtschaftens und der Kreislaufwirtschaft, sowie im Bereich „Green Jobs“. Zusätzlich erhalten die TeilnehmerInnen während der Projektteilnahme sozialpädagogische Unterstützung sowie Vermittlungsunterstützung.

Beschäftigerbetriebe haben im Rahmen der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung über die MAG Menschen und Arbeit die Chance, mithilfe des Projektes arbeitslose Personen wieder in den Arbeitsprozess einzubinden. Gleichzeitig können damit auch schnell und unbürokratisch Personalengpässe ausgeglichen werden.  Ziel ist es, damit die Vermittlungschancen jedes Einzelnen zu erhöhen und die Personen dauerhaft in den Betrieb und damit natürlich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Fakten zum Projekt:

• Zielgruppe: Langzeitbeschäftigungslose oder -arbeitslose Personen (welche infolge der Covid-19- Pandemie arbeitslos wurden bzw. den Wiedereinstieg nicht erreichen konnten)

• Teilnehmerplätze: 110 Personen

• Verweildauer: 6 Monate

• Sozialbetreuung und sozialpädagogische Unterstützung sowie Vermittlungsunterstützung

• Beschäftigerbeitrag: 400 €/Monat pauschal bei einer Vollzeitanstellung

• Beschäftigerbetriebe: Unternehmen, Gemeinden, NPOs, Vereine, Körperschaften, Verbände

• Tätigkeitsbereiche: Mit Schwerpunkt nachhaltig-ökologisches Wirtschaften und Kreislaufwirtschaft sowie im Bereich „Green Jobs“

Gerade jetzt ist es wichtig, sich gut für die Zukunft aufzustellen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Arbeitswelt zu leisten.

Oft braucht es nur eine Chance, um das eigene Können unter Beweis zu stellen.

Genau diese Chance wird im Rahmen von Job.ReAct geboten. Die MAG Menschen und Arbeit unterstützt auf dem Weg zurück ins Berufsleben.

Um offene Fragen und/oder den nächstmöglichen Eintrittstermin abzuklären, steht Claudia Huber (Bild, z.V.g.) von MAG Menschen und Arbeit unter der Telefonnummer 0664/78000605 gerne zur Verfügung!

Februar-Vorschüsse legen in NÖ um 17 Prozent zu

Februar-Vorschüsse legen in NÖ um 17 Prozent zu

Nun hohe Ertragsanteile-Dynamik, Wiener Vorschüsse sogar 21 Prozent im Plus.

Den aktuellen Februar-Vorschüssen liegen die Steuereinnahmen vom Dezember 2021 zugrunde. Hier zeigten sich neben einer weiterhin starken Lohnsteuer (+9,6%) und einer stabilen Umsatzsteuer (+5,5%) vor allem die Kapitalertragsteuer auf Dividenden und die Körperschaftsteuer sehr dynamisch und lagen auch deutlich über dem Vorkrisenjahr 2019. Im Ergebnis führt diese sehr positive Entwicklung der Steuereinnahmen zu einem Plus der Februar-2022-Vorschüsse auf die Ertragsanteile der Gemeinden ohne Wien von 13,5 Prozent. Das aktuelle Wiener Ergebnis im Vergleich mit den Februar-2021-Vorschüssel fällt noch deutlich besser aus.

Zuwachs in Wien doppelt so hoch wie in Vorarlberg

Die Grunderwerbsteuer, die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und sich monats- und bundesländerweise oft sehr unterschiedlich entwickelt, sorgt auch diesmal wieder für größere länderweise Unterschiede bei den monatsweisen Zuwächsen der Vorschüsse. Während das Grunderwerbsteueraufkommen im Dezember 2021 gegenüber dem Dezember 2020 in Vorarlberg um 13% zurückging, stiegt das Aufkommen in der Bundeshauptstadt um fast drei Viertel an. Dementsprechend verzeichnen diesmal die Vorarlberger Gemeinden mit +10,0 Prozent den „geringsten“ Zuwachs bei den Februar Vorschüssen, während das Plus bei der Gemeinde Wien mit rund 21 Prozent mehr als doppelt so hoch ausfällt. In den niederösterreichischen Gemeinden beträgt der Zuwachs 17 Prozent, der zweithöchste von allen neun Bundesländern.

Quelle: Österreichischer Gemeindebund

Alt-Bürgermeister Karl Kaider aus Hausbrunn (Bezirk Mistelbach ) verstorben

Alt-Bürgermeister Karl Kaider aus Hausbrunn (Bezirk Mistelbach ) verstorben

Der NÖ GVV trauert um den langjährigen Bürgermeister der Marktgemeinde Hausbrunn (von 1978 bis 1994), Karl Kaider, der am 8. Februar 2022 nach langer, schwerer Krankheit im 85. Lebensjahr verstorben ist.

In die Amtszeit von Karl Kaider fiel beispielsweise das Großprojekt Kläranlage. Kaider war seit 1959 SPÖ-Mitglied. Kaider war auch Obmann der Pensionisten von 1990 bis 2016 – kurioserweise beim PVÖ Gänserndorf, da Hausbrunn früher zu diesem Bezirk gehört hat.

Beruflich war Karl Kaider bei den ÖBB, zuletzt als Vorstand am Bahnhof Hohenau bis zur Pensionierung  beschäftigt.

1999 wurde er mit der Victor-Adler-Plakette ausgezeichnet, 2002 erhielt er die Goldene Ehrennadel der SPÖ und 2017 noch die Ehrenmedaille für besondere Verdienste.

NÖ GVV-Präsident Bgm. Rupert Dworak: „Karl Kaider stellte sich jahrzehntelang in den Dienst seiner Gemeinde und war seinen MitbürgerInnen ein ausgezeichneter Bürgermeister. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung. Unser Mitgefühlt gilt in diesen schweren Stunden seinen Angehörigen und Freunden.“

Das Begräbnis findet am 11. Februar 2022 um 14 Uhr am Ortsfriedhof Hausbrunn statt.

Neues Bauhaus – auch Gemeinden können sich bewerben

Neues Bauhaus – auch Gemeinden können sich bewerben

Bis 28. Februar können sich Gemeinden für den zweiten Europäischen Bauhauspreis bewerben. Gesucht werden Bauprojekte, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion berücksichtigen und einem der thematischen Schwerpunkte zuordenbar sind. Als Prämie winken 30.000 Euro.

Der erste Europäische Bauhausaward 2021 ging an den Vorarlberger Lehmbaupionier Martin Rauch. Auch dieses Jahr sind wieder Preise für nachhaltige, ästhetische und inklusive Bauprojekte ausgeschrieben, Gemeinden steht die Teilnahme ebenso offen wie Privatpersonen und Projektträgern. Ein eigener Ideenwettbewerb für unter-30-Jährige (Rising Stars) prämiert visionäre Ideen, die noch nicht umgesetzt sind.

Für den eigentlichen Bauhauspreis können sich fertige Projekte bewerben, deren Umsetzung maximal zwei Jahre her ist und die einem der vier Schwerpunkte zugeordnet werden können.

  • Rückbesinnung auf die Natur;
  • Wiedererlangung des Zugehörigkeitsgefühls;
  • Vorrang für Orte und Menschen, die Unterstützung am stärksten benötigen;
  • Langfristiges Lebenszyklusdenken in industriellen Ökosystemen;

Anträge können bis 28. Februar eingereicht werden. Der Hauptpreis ist in jeder Kategorie mit 30.000 Euro dotiert, die Rising Stars erhalten 15.000 Euro. Detaillierte Informationen finden sich im deutschsprachigen Leitfaden sowie auf der Homepage der Bauhausinitiative.

https://prizes.new-european-bauhaus.eu/

Quelle: Österreichischer Gemeindebund

Foto: Pixabay