Erstes Bürgermeistertreffen des Militärkommando NÖ

Erstes Bürgermeistertreffen des Militärkommando NÖ

Ein gelungener Vorstoß, um das Vertrauen und die Verbundenheit zwischen Heer, Gemeinden und BürgerInnen zu stärken.

„Wir haben alle Bürgermeister mit einem besonderen Bezug zum Bundesheer zu uns eingeladen. Insgesamt sind bzw. waren 14 Bürgermeister im Land bei uns beschäftigt, viele sind aktive Mitglieder etwa in der Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaft oder im Heeressportverein. Ziel der Runde ist es, Vertrauen und Verbundenheit zwischen Bundesheer, Gemeinden und Bürgern zu stärken. Vertrauen schafft Verständnis für das, was wir tun, Vertrauen steigert auch die Wehrbereitschaft junger Menschen“, betonte NÖ Militärkommandant Brigadier Georg Härtinger. Der Einladung waren auch der Präsident des Gemeindebundes Bgm. Johannes Pressl und NÖ GVV-Vizepräsident BR Bgm. Christian Fischer gefolgt.

Mehr Austausch und Information

Johannes Pressl betonte: „Auch ich habe eine besondere Verbindung zum Bundesheer, bin Einjährig-Freiwillig dabei gewesen, habe Kader- und Truppenübungen geleistet. Gerade im Ernstfall sieht man, wie wichtig enge Verbindungen und hohes Vertrauen sind. Deshalb sind abseits von Einsätzen die Kultur- und Gemeinschaftsarbeit ungemein wichtig“. Christian Fischer tritt jedenfalls für ein Mehr an Informationen ein: „Wir stehen zu 100% hinter dem Bundesheer wobei wichtig ist, sich weiterzuentwickeln. Das Österreichische Bundesheer ist anders als zum Beispiel Rettungsorganisationen nicht vor Ort in der Gemeinde vertreten, es braucht hier für Gemeinden entsprechende Materialien bzw. Kontakte zu Angeboten und Leistungen bzw. zu Informations-Offizieren, um über Wehrdienst und Wehrersatzdienst gleichermaßen informieren zu können“.

Stellung wichtig auch für Gemeinden

Wesentlich für die Gemeinden war die Stellung – zentral für das Österreichische Bundesheer, den Wehrersatzdienst, für junge Menschen, aber auch für das Gemeindeleben. Viele Gemeinden veranstalten rund um die Stellung Informationsveranstaltungen, organisieren Busse und Sammelfahrten oder laden danach zu einem gemeinsamen Essen ein. Eine Tradition, die aber mit neuem Leben erfüllt werden sollte, Zusammenkommen, die da und dort an Bedeutung verloren haben. Eine Aufgabe, die man sich vom heutigen Austausch mitgenommen hat. Ein weiteres Thema waren Angelobungen in den Gemeinden, von denen jährlich rund 20 durchgeführt werden, Auftritte der Militärmusik oder Sicherheitstage. „Die Anfragen steigen, das sind echte Highlights, mit hunderten Gästen und Zuschauern in den Gemeinden – aber wir können nicht allen Anfragen sofort nachkommen“, betont Härtinger.

Bundesheer guter Arbeitgeber, um Gemeindearbeit vereinbaren zu können

Mit dabei war u.a. Silvia Riedl-Weixlbraun, Bürgermeisterin von Göpfriz an der Wild und Referatsleiterin am Truppenübungsplatz Allentsteig: „Das Bundesheer ist ein verlässlicher Partner und Teil unserer Kleinregion. Ich sehe mich daher als Schnittstelle zwischen Gemeinde, Bevölkerung und Bundesheer. Von Synergien in den Bereichen Krisenmanagement, Organisation, Führung oder strategische Planung profitiere ich im Besonderen“. Einer Aufgabe, der sich alle Bürgermeister verpflichtet fühlen. Der Bürgermeister von Othental, Oberst Herwig Graf: „Meine Gemeinde zählt 530 Einwohner, da informiere ich natürlich jeden einzelnen persönlich über die Stellung und alle sicherheitsrelevanten Themen“.

Foto: MilKdo NÖ

GRW Neunkirchen: SPÖ Kopf an Kopf mit ÖVP

GRW Neunkirchen: SPÖ Kopf an Kopf mit ÖVP

Bei der Neuwahl des Gemeinderats in der Bezirkshauptstadt Neunkirchen am 31. Mai 2026 liegen im Endergebnis die regierende ÖVP und die SPÖ Kopf an Kopf – getrennt nur durch neun Stimmen. Wer der nächste Bürgermeister wird, werden die Parteienverhandlungen entscheiden.

Ergebnis GRW NK vom 31. Mai 2026 (Wahlbeteiligung 51,95%):

ÖVP: 31,65 Prozent, 12 (-1) Mandate

Spitzenkandidat: Bgm. Peter Teix

SPÖ: 31,47 Prozent, 12 (+/-0) Mandate

Spitzenkandidat: StR Günther Kautz

FPÖ: 19,13 Prozent, 7 (-2) Mandate

Spitzenkandidat: LAbg. Helmut Fiedler

Grüne: 8,81 Prozent, 3 (-1) Mandate

Spitzenkandidat: GR Johannes Benda

Liste WfN: 8,93 Prozent, 3 Mandate

Spitzenkandidat: VizeBgm. Marcus Berlosnig

SPÖ-Spitzenkandidat Günther Kautz (Bild oben): „Ich möchte mich bei allen Neukirchner BürgerInnen, die uns das Vertrauen geschenkt haben und bei meinem Team, das hervorragende Arbeit geleistet hat, ganz herzlich bedanken. Ich werde sofort mit den anderen Parteien Verhandlungen über die künftige Führung unserer Stadt aufnehmen.“

Und NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross zum Neunkirchner Wahlergebnis: „Die SPÖ-Neunkirchen hat mit ihrem Spitzenkandidaten Günther Kautz einen engagierten Wahlkampf hingelegt. Kautz und sein Team verfügen auch über die Expertise, in Neunkirchen die Führungsrolle zu übernehmen und die Stadt endlich wieder in bessere Zeiten zu führen. Ich wünsche ihnen für die anstehende Verhandlungen alles Gute.“

Ergebnis GRW NK vom 25. Jänner 2025 (Wahlbeteiligung 52,24%):

ÖVP: 13 Mandate (-4)

SPÖ: 12 Mandate (+/-0)

FPÖ: 9 Mandate (+6)

Grüne: 3 Mandate (-2)

Liste WfN: n.k.

Vorgeschichte zur Neuwahl: Nach dem Rücktritt der VP-Bürgermeisterin Klaudia Osztovics und der Spaltung der FPÖ-Fraktion kam es am 1. Dezember 2025 zum nächsten entscheidenden Bruch: SPÖ und Grüne legten geschlossen ihre insgesamt 15 Mandate zurück. Dadurch verlor der Gemeinderat seine Beschlussfähigkeit, die für diesen Tag geplante Wahl eines neuen Bürgermeisters konnte nicht stattfinden. Eine Neuwahl des Gemeinderats musste innerhalb sechs Monate festgesetzt werden. Für diese Übergangszeit wurde der bisherige ÖVP-Stadtrat Peter Teix von der ÖVP-Fraktion und den sieben von der FPÖ ausgeschlossenen Mandataren zum „Übergangsbürgermeister“ gewählt. Die Ex-Blauen haben sich zur neuen Bürgerliste „Wir für Neunkirchen“ (WfN) formiert.

Foto: SPÖ Neunkirchen-Stadt

Festliche Eröffnung des neuen PVÖ-NÖ-Büros am Europaplatz St. Pölten

Festliche Eröffnung des neuen PVÖ-NÖ-Büros am Europaplatz St. Pölten

Im Herzen von St. Pölten hat der Pensionistenverband Niederösterreich am 20. Mai sein neues Landessekretariat am Europaplatz, Schießstättstraße 39, im Erdgeschoß des Bürogebäudes des NÖ GVV feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Tag der offenen Tür, um die starke Interessenvertretung der älteren Generation vor Ort zu würdigen.

Der PVÖ Niederösterreich, in den 1950er-Jahren gemeinsam mit dem Bundesverband gegründet, hatte – wie viele niederösterreichische Landesgremien – seinen ursprünglichen Sitz in Wien. Mit der Erhebung St. Pöltens zur Landeshauptstadt übersiedelte 1997 auch der PVÖ NÖ nach St. Pölten. Rund zehn Jahre war der Verband zuletzt am Bahnhofsplatz beheimatet, nun erfolgte der Schritt in moderne, barrierefreie Räumlichkeiten am Europaplatz.

Landespräsident Rupert Dworak unterstrich die Bedeutung einer starken Stimme für Seniorinnen und Senioren: von Gesundheitsversorgung und Mobilität bis zu sozialer Teilhabe – der PVÖ NÖ stehe rund 50.000 Pensionistinnen und Pensionisten engagiert zur Seite. „Gerade in Zeiten, in denen Sparmaßnahmen immer wieder ältere Menschen treffen, verurteile ich ungerechte Kürzungen bei den Pensionen“, so Dworak. Zugleich hob er die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Institutionen und Persönlichkeiten in Niederösterreich und im Bundesverband hervor.

Die Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreich Birgit Gerstorfer dankte Rupert Dworak und seinem Team für die gute Zusammenarbeit. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass ältere Menschen eine funktionierende Interessenvertretung haben, die sich für Themen wie Altersdiskriminierung, Gesundheits- und Pflegeversorgung einsetzen. In Bezug auf Pensionen erklärte sie, dass bei allen Einsparungsdruck eine Abgeltung der Inflation notwendig sei und sie keine Verhandlungen auslassen werde, um dies zu erreichen.

Zur Eröffnung gratulierten neben PVNÖ-Präsidentin Gerstorfer, der Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich, Landesrätin Eva Prischl, der Hausherr NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross sowie zahlreiche Bezirksvorsitzende und Vertreterinnen und Vertreter der Ortsgruppen.
Mit einem feierlichen Akt – der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Hausherrn Kollross und dem Durchtrennen des Eröffnungsbandes – wurden die neuen Räume ihrer Bestimmung übergeben. PVÖ NÖ-Landesgeschäftsführer Elmar Helletzgruber führte die Gäste durch das Haus und betonte, dass mit dem neuen Standort ein zeitgemäßes, für die kommenden Jahrzehnte bestens aufgestelltes Landessekretariat geschaffen wurde.

Abschließend zeigte sich Präsident Dworak stolz, mit einem top ausgebildeten und hochmotivierten Team die Anliegen der älteren Generation vertreten zu dürfen. Auch
künftig sollen vielfältige kulturelle und sportliche Angebote sowie das umfangreiche Programm der Seniorenreisen – dem größten Reiseanbieter für Seniorinnen und Senioren in Österreich – für Aktivität und Gemeinschaft sorgen.

Foto: Rene Wunderl

Die Kommunal-Kolumne

Die Kommunal-Kolumne

NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross verfasst monatlich in der Zeitung Servus Nachbar (www.servus-nachbar.at) eine Kolumne zu gemeinderelevanten Themen. Diesmal: die Daseinsvorsorge.

Wenn man über die Aufgaben von Gemeinden und Städte spricht, kommt oftmals der Begriff Daseinsvorsorge. Aber was ist die Daseinsvorsorge eigentlich genau?

Geprägt wurde dieser Begriff vom deutschen Verwaltungsrechtler Ernst Forsthoff in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Grund seiner These war der gesellschaftliche Wandel, bei dem die BürgerInnen zunehmend auf Leistungen angewiesen sind, die sie selbst nicht mehr erbringen können. Daraus leitet er ab, dass es Aufgabe des Staates ist, grundlegende Angebote und Dienstleistungen allen zugutekommen zu lassen, damit ein menschenwürdiges Leben möglich ist.

Die Definition, was unter den Begriff der Daseinsvorsorge fällt, ändert sich aufgrund technologischer Entwicklungen und Herausforderungen. Waren es anfangs nur die Fragen der Wasserver- und Abwasserentsorgung, der Müllbeseitigung, der Versorgung mit Energie, sowie ein funktionierendes Gesundheits- und Bildungssystem – so sind es heute zusätzlich die Fragen des öffentlichen Personennahverkehrs und der Digitalisierung.

Unabhängig, welche Entwicklungen wir durchmachen und welche Aufgaben in der Daseinsvorsorge hinzukommen, bleibt ihre Hauptaufgabe davon unberührt: die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Sicherung der Lebensqualität. Egal für wen und egal wo man lebt. Stadt oder Land. Es ist Aufgabe der Politik, der flächendeckenden Versorgung Vorrang vor der wirtschaftlichen Gewinnmaximierung zu geben. Das galt damals und das gilt heute.

Feuerwehr-App LEA jetzt auch für alle BürgermeisterInnen

Feuerwehr-App LEA jetzt auch für alle BürgermeisterInnen

Die Einsatz-App stärkt Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und unseren Gemeinden.

Mit der neuen Leitstellen- und Einsatzorganisationen-App (LEA) steht den niederösterreichischen Feuerwehren seit einem Jahr ein modernes digitales Werkzeug zur Verfügung, das die standardmäßige Alarmierung über Sirene und Pager ergänzt. Nun wird die LEA-App um eine wichtige Funktion erweitert: Ein eigener Zugang für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ermöglicht einen raschen Überblick über das Einsatzgeschehen in der eigenen Gemeinde.

 „Die LEA-App erleichtert unseren Feuerwehren Einsätze und Alltag. So machen wir ihnen das Leben leichter, damit sie unseres sicherer machen können. Die neue Erweiterung ist jetzt ein wichtiger Schritt, denn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind oft die ersten Ansprechpersonen vor Ort und mit der LEA-App künftig bestens über das Einsatzgeschehen in der eigenen Gemeinde informiert“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

NÖ Gemeindebund-Präsident Bgm. Johannes Pressl und NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross unterstreichen unisono die Bedeutung für die Gemeinden: „Für uns als Verantwortungs- und Entscheidungsträger ist es enorm wichtig, dass wir informativ und organisatorisch im Einsatzgeschehen dabei sind. Dann können auch wir rasch Hilfe und Nacharbeiten bei Einsatzfällen mitorganisieren. Das ist Partnerschaft für die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden und trägt wesentlich zur Sicherheit im Land bei.“

„Die Freiwilligen Feuerwehren stehen täglich vor großen Herausforderungen, bei denen schnelle und präzise Entscheidungen gefragt sind. Mit der LEA-App machen wir einen entscheidenden Schritt in die digitale Zukunft. Sie sorgt für eine bessere Koordinierung und eine noch engere Zusammenarbeit. Nicht nur innerhalb der Feuerwehr, sondern nun auch mit den Gemeinden“, so Landefeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner. Die LEA-App ergänzt die bestehende Alarmierung über Sirene und Pager und stellt Gemeinden zusätzliche Einsatzinformationen in Echtzeit bereit. Dadurch sind Bürgermeisterinnen und Bürgermeister jederzeit über aktuelle Lagen informiert, können Entwicklungen besser einschätzen und bei Bedarf rasch abgestimmt handeln. Durch strukturierte Rückmeldungen der Einsatzkräfte zur Verfügbarkeit sowie durch standardisierte Kommunikation entsteht ein klares und aktuelles Lagebild. Das erleichtert nicht nur die Einsatzkoordination, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Behörden und Gemeinden im Anlassfall deutlich. Die App liefert Einsatzleitern damit alle relevanten Informationen samt Navigation zum Einsatzort, bietet den Einsatzkräften die Möglichkeit, ihre Verfügbarkeit augenblicklich zurückzumelden und unterstützt auch im Feuerwehr-Alltag, etwa bei Einladungen oder Übungsterminen.

Am Bild (v. l.): Landesfeuerwehrkommandant-Stv.: Martin Boyer, NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, NÖ Gemeindebund-Präsident Bgm. Johannes Pressl

Foto: NLK Khittl

EVN-Gewinne den Menschen zurückgeben!

EVN-Gewinne den Menschen zurückgeben!

Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) wird gerade im Parlament intensiv verhandelt. SPÖ-Energiesprecher NR Alois Schroll traf sich deshalb am 6. Mai mit NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross und KO LAbg. Hannes Weninger in St. Pölten zum einschlägigen Gedankenaustausch.

Schroll: „Gerade bei diesem Thema ist es mir enorm wichtig, mit den Bundesländern und Gemeinden gut abgestimmt zu sein. Danke an SPÖ NÖ-Klubobmann Hannes Weninger, NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross für den heutigen guten Austausch im dazu!“

Kollross: „Das Danke kann ich an Alois Schroll nur retournieren. Denn auch wir Gemeinden sehen eine große Notwendigkeit darin, in Sachen EABG gehört zu werden und eingebunden zu sein. Das Gespräch heute war sehr sinnvoll und fruchtbar.“

Am Bild (v. l.): Kollross, Schroll, Weninger

NÖ GVV-Ehrenpräsident Bernd Vögerle feierte seinen 80er

NÖ GVV-Ehrenpräsident Bernd Vögerle feierte seinen 80er

Der NÖ GVV lud den Jubilar, Freunde und Weggefährten zu einer kleinen Feier in Vögerles Heimatstadt Gerasdorf.

Von Februar 2003 bis zum April 2008 leitete Bernd Vögerle den Verband der sozialdemokratischen GemeindeverterInnen in Niederösterreich als Präsident. Schon ab 1988 war Vögerle mit seiner hohen Fachkompetenz dort als Sekretär tätig, im Oktober 1999 avancierte er zum Verbandsdirektor.

Am 2. Mai feierte der langjährige Bürgermeister (1990-2008) von Gerasdorf bei Wien, das unter seiner Führung 1998 zur Stadt erhoben wurde, seinen 80sten Geburtstag. Der NÖ GVV bereitete deshalb seinem Ehrenpräsidenten ein kleines Fest im Gasthaus Föhrenhain und lud dazu Freunde und Weggefährten des charismatischen und verdienstvollen Gemeindevertreters ein.

Das aktuelle NÖ GVV-Führungsduo Präsident Bgm. Andreas Kollross und Direktor Ewald Buschenreiter über den Jubilar: „Der Bernd hat mit seinem umsichtigen Wirken den Verband nachhaltig auf gute Beine gestellt. Sein vielfältiges Fachwissen und seine große kommunale Expertise haben immer beeindruckt. Zudem zeichnet sich Bernd durch seine große Herzlichkeit und Menschlichkeit aus. Für all das sagen wir aufrichtig DANKE!“

Bild oben (v. l.): NÖ GVV-Direktor Ewald Buschenreiter, Klubobmann LAbg. Hannes Weninger, Alt-LH-Stv. Heidemaria Onodi, Landesparteivorsitzender LR Sven Hergovich, NÖ GVV-Ehrenpräsident Bernd Vögerle, NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollros, NÖ GVV-Ehrenpräsident Rupert Dworak, Landesparteigeschäftsführer Wolfgang Zwander.

Foto: Lorenz Markowitsch

Die Kommunal-Kolumne

Die Kommunal-Kolumne

NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross verfasst monatlich in der Zeitung Servus Nachbar eine Kolumne zu gemeinderelevanten Themen. Diesmal: die Zweckwidmung der Wohnbauförderung.

Genossenschaftswohnungen sollen leistbares Wohnen für Menschen mit geringeren Einkommen sichern. Warum ist dies möglich?

Erstens gilt für Genossenschaften das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz. Das besagt, dass nur tatsächlich anfallende Kosten in die Miete einfließen dürfen. Zweitens sorgt die Wohnbauförderung, finanziert durch Beiträge der Arbeitnehmer, für zusätzlichen, geförderten Wohnraum. In den letzten Jahren hat sich die Situation, was die Höhe der Mieten betrifft, leider einiges verändert.  Zwar sind Genossenschaftswohnungen immer noch günstiger als private Mietwohnungen, aber der Abstand ist kleiner geworden.  Die Gründe sind vielfältig: Die Grundstückspreise steigen stetig. Strengere Vorgaben – etwa bei Stellplätzen – verteuern den Bau. Höhere Zinsen treiben die Mieter der kreditfinanzierten Projekte zusätzlich in die Höhe.  Besonders schwer wiegt jedoch die Abschaffung der Zweckbindung der Wohnbauförderung. Die Bundesländer können diese Mittel anderweitig verwenden – mit der Folge, dass die Förderung massiv zurückgegangen ist. Was es jetzt braucht, ist eine klare Kurskorrektur: die Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung sowie eine Wohnbauinvestitionsbank mit stabilen, vom Kapitalmarkt unabhängigen Zinsen. Nur so wird Wohnen wieder leistbar. Alles andere bleibt bloße Kosmetik ohne echte Wirkung.

Intensiver Austausch zu aktuellen Herausforderungen in den Gemeinden

Intensiver Austausch zu aktuellen Herausforderungen in den Gemeinden

Im Rahmen eines weiterführenden Arbeitsgespräches – zu dem die Bezirksvorsitzende des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterbandes Neunkirchen Bgm.in Mag.a Sylvia Kögler lud – tauschten sich am 11. April 2026 BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen aus den Gemeinden des Bezirkes Neunkirchen mit dem NÖ GVV Präsidenten Bgm. Andreas Kollross intensiv über zentrale Entwicklungen und Herausforderungen auf kommunaler Ebene aus.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Dialog über Fragestellungen, die die tägliche Arbeit in den Gemeinden zunehmend prägen.

„Dass die Aufgaben und Anforderungen an die Gemeinden in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind, ist kein Geheimnis.
Gleichzeitig sehen sich viele Kommunen mit komplexer werdenden Rahmenbedingungen konfrontiert, die oftmals über ihren unmittelbaren Einflussbereich hinausgeht.“ erklärt Kögler (5. v. l.) die Ausgangssituation der Gesprächsreihe.
Das Arbeitsgespräch bot Raum für einen breiten Erfahrungsaustausch sowie für die Diskussion unterschiedlicher Zugänge und Lösungsansätze.

„Gemeinden haben eine zentrale Rolle für das Funktionieren des öffentlichen Lebens und tragen maßgeblich zur Lebensqualität vor Ort bei.
Um dieser Verantwortung auch künftig gerecht werden zu können, braucht es entsprechende finanzielle Ausstattung sowie verlässliche und nachvollziehbare Rahmenbedingungen.“ ergänzt Präsident Kollross (6. v. l.).

Die Veranstaltung ist Teil einer fortlaufenden Reihe von Arbeitstreffen des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes des Bezirkes Neunkirchen.
Bereits im November wurde ein erstes Treffen mit dem Schwerpunkt „Kooperationen über Gemeindegrenzen hinweg“ abgehalten. Das aktuelle Arbeitsgespräch knüpft an diesen Austausch an und setzt die damals angekündigte Vertiefung des Dialogs konsequent fort.

„Der direkte Austausch ist entscheidend, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die sozialdemokratischen GemeindevertreterInnen im Bezirk reden nicht nur darüber, sondern arbeiten aktiv an Zukunftslösungen – mit dem klaren Ziel, die kommunale Handlungskraft zu stärken. “, betonte GVV-Bezirksvorsitzend Bgm.in Mag.a Sylvia Kögler.

Foto: Carina Perner-Reiter

NÖ GVV-Gmünd: Bgm.in Weber neue Bezirksvorsitzende

NÖ GVV-Gmünd: Bgm.in Weber neue Bezirksvorsitzende

Am 10. April wurde Mag.a (FH) Alexandra Weber, Stadtchefin von Heidenreichstein, mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen zur neuen NÖ GVV-Vorsitzenden im Bezirk Gmünd gewählt.

Weber tritt in diesem Amt die Nachfolge des ehemaligen Schremser Bürgermeisters Peter Müller an – der bei der Bezirkskonferenz mit dem Goldenen Ehrenzeichen des NÖ GVV ausgezeichnet wurde. Beim Entscheid und die StellvertreterInnen der neue NÖ GVV-Bezirksvorsitzenden fiel die Wahl auf Bgm. Georg Einzinger (Brand-Nagelberg), SPÖ-Bezirksvorsitzenden LAbg. GR Michael Bierbach (Gmünd) und Bgm.in Claudia Allram (Amaliendorf-Aaalfang).

Der frühere Langzeitbürgermeister von Brand-Nagelberg, Franz Freisehner, wurde für seine Verdienste mit der Victor-Adler-Plakette ausgezeichnet.

NÖ GVV-Präsident Bgm. Andreas Kollross zur neuen GVV-Führung in Gmünd: „Ich bin mit der Wahl von Alexandra Weber sehr glücklich. Sie hat Expertise in der kommunalpolitischen Arbeit und ein gutes Gespür für die Anliegen der Menschen. Ich denke, dass sie für die Gemeinden im Bezirk einen guten Job machen wird. Dafür wüsche ich ihr und dem neuen Vorstand alles Gute.“

Und auch Regionalgeschäftsführer Thoma Miksch freut sich: „Mit Alexandra Weber übernimmt eine engagierte, kompetente und vor allem verbindende Persönlichkeit diese verantwortungsvolle Funktion.“

Bild ganz oben (v. l.): Weber, Müller, Bierbach

Bild oben (v. l.): Müller, Weber, Freisehner, Bierbach

Fotos: NÖ GVV/Bezirk Gmünd