SPÖ NÖ präsentiert Franz Schnabl als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl

SPÖ NÖ präsentiert Franz Schnabl als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl

Kern/Stadler/Schnabl: „Die absolute Mehrheit der ÖVP muss gebrochen werden!“

„Ich bin Niederösterreicher – hier geboren, aufgewachsen und nach wie vor tief verwurzelt. Auch wenn mich der Berufsweg, wie viele andere NiederösterreicherInnen auch, nach Wien verschlagen hat, war, ist und bleibt mein Herz blau-gelb“, erklärt Franz Schnabl bei der Pressekonferenz, die anlässlich seiner Präsentation als Spitzenkandidat der SPÖ NÖ für die kommende Landtagswahl, im SPÖ NÖ Landtagsklub stattfand. Der Landesparteivorstand hat Schnabl als Spitzenkandidaten und designierten Parteivorsitzenden einstimmig beschlossen. Anstelle eines Zweitwohnsitzes in Wien wird Schnabl ab sofort seinen Hauptwohnsitz in St. Pölten haben.

 

Franz Schnabl ist Nummer eins der SPÖ NÖ für die Landtagswahl
„Diese große Herausforderung ist eine Ehre, denn es geht darum, den Menschen zu dienen, wie ich es schon bisher als Präsident des ASBÖ getan habe. Ich war Polizist, bin Samariter und arbeite im Management einer international tätigen Firma, und ich bin vor allem seit meiner Jugend Sozialdemokrat. Ich möchte die Zukunft unseres Landes, unserer Republik und der EU nicht Populisten überlassen und einen verantwortungsvollen Beitrag leisten – für die Zukunft meiner Kinder und meines Enkels, für alle Menschen in unserem Land. Ich zitiere das Essay von Stephane Hessel ‚Engagiert euch‘: ‚Widerstand gegen Sozialabbau, gegen Diskriminierung, Umweltverschmutzung und Ungerechtigkeit ist die Voraussetzung, etwas Neues zu schaffen.‘ Das trifft sehr gut, warum ich mich engagieren möchte und warum ich es für wichtig halte, dass sich alle Menschen, vor allem die Jungen, für ihre Anliegen einsetzen.“

 

„Niederösterreich muss nicht schneller, aber vieles kann deutlich besser werden“
Schnabl habe in den vergangenen Tagen viele positive Rückmeldungen und Zuspruch erhalten: „Das stimmt mich sehr positiv für die Zeit, die jetzt vor uns liegt. In ganz Niederösterreich ist zu spüren, eine Ära ist zu Ende gegangen; diese Aufbruchsstimmung gibt uns die Gelegenheit, unser Niederösterreich neu zu denken. Jetzt ist die Zeit!“ Niederösterreich müsse nicht schneller werden, aber vieles könne deutlich besser werden, sagt Schnabl: „Vor allem in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Arbeit, Familien und Kindergärten, Demokratie und Transparenz und natürlich im Bereich Sicherheit. Niederösterreich neu denken heißt für mich ganz klar, dass wir als Bundesland in all diesen Bereichen aufholen, zur Modellregion und bis 2025 zum Vorzeigebundesland werden.“
Sicherheit in allen Bereichen steht an oberster Stelle: In der Gesundheitsversorgung, bei Pensionen, im sozialen Bereich, in der Bildungsgerechtigkeit und in der Arbeitswelt, nicht zuletzt – Sicherheit vor Kriminalität. „Das sind die Voraussetzungen, vor dem Hintergrund des digitalen Wandels, den Menschen Zukunftsangst zu nehmen und Hoffnung zu geben, dass wir auch die wachsenden Herausforderungen der Zukunft positiv gestalten können und Zuversicht und Lebensqualität erhalten“, erklärt Schnabl.

 

Toleranz und Ordnung sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten ein- und derselben Medaille
Der 58-Jährige ist nach seiner Tätigkeit als Chef der Wiener Sicherheitswache seit 2003 bei Magna International beschäftigt. Sein persönliches Credo lautet – Toleranz und Ordnung sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Er weist darauf hin, dass die SPÖ NÖ, gemessen an absoluten Stimmen, die stärkste SPÖ-Landespartei ist und sich bei Bundeswahlen immer auf Augenhöhe mit der ÖVP befindet. „Das zeigt: Wenn der Sondereffekt Pröll wegfällt, ist der Unterschied gar nicht mehr so groß und wir sind stärker, als der ÖVP lieb ist. Die absolute Mehrheit der ÖVP muss gebrochen werden. Wir müssen so stark werden, dass wir unsere wichtigen Anliegen und Themen für die NiederösterreicherInnen durchsetzen können. In der nächsten Landesregierung werden wir als gleichberechtigter Partner bestimmende Kraft sein und Niederösterreich nach vorne bringen“, erklärt Schnabl, der mit Zuversicht in die Wahl geht: „Die Menschen wollen, dass Politik etwas bewegt und nach vorne bringt. Ein ordentlicher Umgang miteinander, der Respekt vor anderen Meinungen und Handschlagfähigkeit, das ist für mich eine Selbstverständlichkeit und war in allen meinen bisherigen Tätigkeitsbereichen, ob bei der Polizei, im Samariterbund und auch im Management eines internationalen Konzerns immer die Basis meines Handelns – und das sowie die Zusammenarbeit auf Basis des Kriterienkataloges der SPÖ, möchte ich auch in der niederösterreichischen Landespolitik beibehalten. Ich werde alle demokratischen Parteien dazu einladen, ein Fairnessabkommen abzuschließen und gemeinsam zu überlegen, wie man mit falschen Meldungen, Verleumdung und Hetze in den sozialen Netzwerken umgeht.“

 

Dass Niederösterreich Heimat und Geburtsort der österreichischen Sozialdemokratie ist, ist für Schnabl ein Auftrag: „Das aktuelle Projekt zur Öffnung der SPÖ für Gastmitglieder ist ein Anfang. Unser Projekt muss sein, viele Initiativen zu starten und die Sozialdemokratie in diesem Land zu einer modernen, für Jung und Alt attraktiven Bewegung zu machen, die für mehr Demokratie, Bildung, Arbeit und Gerechtigkeit steht und die Menschen gewinnt und mitnimmt. Der Neustart beginnt wieder in Niederösterreich. Denn jetzt ist die Zeit.“

 

Stadler: „Schnabl ist ausgezeichnete Wahl“
Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler, der Schnabl als „ausgezeichnete Wahl“ bezeichnete, weist darauf hin, dass die SPÖ NÖ einen zukunftsweisenden Reformschritt beschlossen und mit der Umsetzung einer Struktur- und Organisationsreform begonnen hat. „Die Weiterentwicklung der Organisationsreform ist ausdrücklich erwünscht und mit diesem Modell gewährleistet. Die dynamische Entwicklung unserer Gesellschaft erfordert schnelle Anpassungen und gegebenenfalls auch ‚Umbrüche‘ – wie wir sie gerade hautnahe am Beispiel der Digitalisierung und der daraus entstehenden Chancen und Risiken erkennen. Die einzige Konstante ist die Veränderung, so deutlich wie jetzt, war diese Veränderung in den letzten Jahren nicht erfasst – daraus gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen – gerade für die Politik und somit für das „Gesellschaftsmanagement“. „Das Ziel, die SPÖ NÖ offen, modern und sozial zu positionieren, haben wir mit dieser mutigen Reform erreicht. Damit wird die Parteiarbeit in den Gemeinden, Städten und Sektionen maßgeblich gestärkt, die Organisation wird flexibler, mobiler und moderner. Menschen, die in der SPÖ tätig sind, oder sich mit der Sozialdemokratie verbunden fühlen, werden über diese Reform wieder mehr Zeit für das Zuhören, sowie den verstärkten Dialog mit den NiederösterreicherInnen finden.“

 

Ein Signal für Öffnung und Modernisierung hat Stadler auch mit dem Servicebüro REDpoint der SPÖ NÖ in der Fußgängerzone in St. Pölten gesetzt: „Wir haben einen Platz zum Reden geschaffen, und dabei nicht auf unsere Wurzeln im Sozialbereich vergessen“, erklärt Stadler: „Der REDpoint ist kein Ersatz für ein Parteisekretariat, sondern ein zusätzliches Angebot der Sozialdemokratie für alle interessierten Menschen, um sie über unsere Ziele, Visionen und Aktionen zu informieren und ein Stück des Weges mitzunehmen. Dazu sind wir Gastgeber für Veranstaltungen, helfen den Menschen bei der Kontaktaufnehme mit sozialen Institutionen und Einrichtungen – oder sind einfach nur da, wenn Menschen jemanden zum Zuhören brauchen.“ Stadler erklärte zudem, dass am ordentlichen Landesparteitag, der 2014 stattgefunden hat, die „Zehn Gebote für Niederösterreich“ einstimmig beschlossen wurden – die Eckpunkte und Positionen sozialdemokratischer Politik in Niederösterreich, die auch in den „Plan A für Niederösterreich einfließen sollen.“
Stadler weist auch darauf hin, dass er stolz darauf sei, dass es ihm und seinem Team gelungen ist, die SPÖ NÖ nach den finanziellen Einbußen und der prekären finanziellen Situation nach der Landtagswahl 2013 wieder nachhaltig auf wirtschaftlich gesunde und stabile Beine zu stellen.

 

Niederösterreich für SPÖ NÖ ein wichtiger Faktor
Bundeskanzler Christian Kern, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm, begrüßte die Entscheidung des SPÖ NÖ Landesparteivorstandes: „Ich freue mich, das sich Franz Schnabl dazu entschlossen hat, diese Herausforderung in seinem Heimatbundesland und in dem Bundesland, in dem seine politischen Wurzeln sind, anzunehmen. Und ich freue mich, dass die Zustimmung zu Franz Schnabl als Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl und als designierter Landesparteivorsitzender einstimmig ausgefallen ist. Niederösterreich ist aufgrund seiner geografischen Größe und aufgrund seines Stimmenpotenzials für die SPÖ ein wichtiger Faktor. Jetzt gilt es, jene Stärke, die die SPÖ bei Bundeswahlen immer wieder zeigt, auch auf die Landtagswahl umzusetzen und die SPÖ zur bestimmenden Kraft in Niederösterreich zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen wird und danke Matthias Stadler dafür, dass er den Weg für dieses Ziel geebnet hat!“

Fotowettbewerb „Mein Europa, meine Rechte“ der sozialdemokratischen AdR-Fraktion

Fotowettbewerb „Mein Europa, meine Rechte“ der sozialdemokratischen AdR-Fraktion

Die Sozialdemokratische Fraktion im Ausschuss der Regionen lädt ein zum Fotowettbewerb „Mein Europa, meine Rechte“.

Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass nichts – nicht einmal die Gewährung unserer elementarsten Grundrechte – selbstverständlich ist. Machtmissbrauch, Gewalt und die Verletzung grundlegender Menschenrechte waren in den letzten Monaten sowohl in der EU als auch in anderen Teilen der Welt zu beobachten, und sie bedeuten eine Gefahr für wesentliche europäische Werte.

Was sind unsere Grundrechte? Lohnt es sich, sie zu verteidigen? Müssen wir bestimmte Rechte aufgeben, um andere zu wahren? Gelten gewisse Rechte nur für einen ausgewählten Personenkreis und nicht für jedermann? Treten Sie für Ihre Rechte ein, nehmen Sie die Kamera zur Hand und los geht‘s!

Der Wettbewerb „Mein Europa, meine Rechte“ richtet sich sowohl an Amateur- als auch an Profifotografen, die in einem Foto ihre Sicht dieses sehr aktuellen Themas einfangen sollen. Einige Ideen und Anregungen finden die Teilnehmer auf den Internetseiten zum Wettbewerb .

Der Wettbewerb läuft bis zum 30. Juni 2017 und richtet sich an alle über 18-Jährigen mit Wohnsitz in der EU.

Das ist Ihre Chance, eine Fotoausrüstung Ihrer Wahl im Wert von bis zu 2.000 EUR sowie eine dreitägige Kulturreise für zwei Personen nach Brüssel zu gewinnen.

Die drei besten Fotos werden von einer Jury aus Mitgliedern der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE-Fraktion) im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) – der Vertretung der Städte und Regionen in der EU – und aus Berufsfotografen ausgewählt. Außerdem gibt es einen vierten Preis, der im September 2017 vom Publikum durch eine Online-Abstimmung auf unserer Facebook-Seite  vergeben wird.

Die Gewinner werden bei einer Preisverleihung bekanntgegeben, die im vierten Quartal 2017 in Brüssel stattfindet und zu der sie eingeladen werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Werbematerial gibt es auf den Internetseiten des Wettbewerbs . Die Siegerfotos der letztjährigen Wettbewerbe können über die Flickr-Galerie  der SPE-Fraktion im AdR eingesehen werden.

Ansprechpartner:
Samy Benomran
Samy.benomran@cor.europa.eu
+32 2 282 22 37

Katja Turck
Katja.turck@cor.europa.eu
+32 2 282 21 69

Dworak/Renner: „Bei Aktion 20.000 auch Länder verstärkt in die Pflicht nehmen!“

Zuständigkeiten der Länder bieten breiten Raum für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze für Arbeitslose über 50 Jahre.

„Die von Bundeskanzler Christian Kern initiierte Arbeitsmarktinitiative 20.000 ist ein dynamischer Schritt vorwärts für einen Bereich der Arbeitslosigkeit, wo sich leider einige Jahre zu wenig bewegt hat. Eine breite Streuung der neu zu schaffenden Arbeitsplätze, sei es in Betrieben, Gemeinden, sozialen oder auch gemeinnützigen Organisationen, spricht für den Erfolg dieser Initiative, wenngleich bisher ein Bereich noch wenig beleuchtet wurde – nämlich jener der Bundesländer. Auch im Bereich der Zuständigkeiten der Länder bietet sich breiter Raum für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze für Arbeitslose über 50″, plädieren Niederösterreichs Gemeindereferentin LH-Stv. Mag.a Karin Renner und der Präsident der GemeindevertreterInnenverbands NÖ, LAbg. Bgm. Rupert Dworak, auch die Länder in die Pflicht zu nehmen.

„Von den Pflege- und Jugendheimen, den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, der Jugend- und Familienwohlfahrt, von der Schulverwaltung bis hin zur Kultur, dem Sport und Tourismus, der Verkehrssicherheit bis hin zu Tätigkeiten in der Landesverwaltung, in den Bezirkshauptmannschaften sowie bei landeseigenen Vereinen und bei Dienstleistern, gebe es hier ein breites Spektrum an Möglichkeiten neue Jobs zu schaffen“, so Renner und Dworak, die darauf verweisen, dass Bundeskanzler Kern auch neue Arbeitsplätze im Bereich des Bundes, beispielsweise in der Schulverwaltung, andenke.

„Die Gemeinden sind jedenfalls bereit, sich umfassend in diese Initiative einzubringen. Was das Land betrifft, bedeutet ein Prozent neue Jobs in der Landesverwaltung sowie betriebsratsbetreuten Bereichen rund 300 neue Arbeitsplätze. Jeder zusätzliche Job ist wichtig, er gibt Menschen wieder positive Perspektiven und vielen wieder Sinn und Freude“, so Rupert Dworak.

Dworak/Kern: „31,6 Millionen Euro zusätzlich für die niederösterreichischen Gemeinden“

Dworak/Kern: „31,6 Millionen Euro zusätzlich für die niederösterreichischen Gemeinden“

Sonderförderung für Bauinvestitionen der Gemeinden beschlossen.

Im gestrigen Ministerrat wurden 175 Millionen Euro für kommunale Bauinvestitionen für die Jahre 2017 und 2018 beschlossen. Bundeskanzler Christian Kern: „Diese Summe soll gut 750 Millionen Euro an weiteren Investitionen auslösen und so rund 8.500 neue Arbeitsplätze schaffen.“

Rupert Dworak, Präsident des Verbandes sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in NÖ, freut sich: „Für die niederösterreichischen Gemeinden bedeutet das eine Investitionsprämie von satten 31,6 Millionen Euro!“

Auf SPÖ-Initiative werden
• alle Gemeinden – es gibt keine Bevorzugung der großen gegenüber den kleinen –
• auf einfache, unbürokratische Art
• dazu angeregt, aktiv zu werden und zu investieren,
• und mit Aufträgen, die in der Region bleiben, Jobs zu schaffen.

Dworak: „Die Fördermittel, rund 20 Euro pro EinwohnerIn, sollen rasch ausgezahlt werden, damit mög-lichst noch 2017 zusätzliche Investitionen ausgelöst werden.“

Für SPÖ-Vorsitzenden, Bundeskanzler Christian Kern ist dies „ein weiterer wichtiger Schritt, Investitionen und Kaufkraft zu stärken. Ein großer Teil dieser Investitionen kommt Klein- und Mittelunternehmen aus der Region zugute, und wir wissen: Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft“.

Welche Gemeinden gefördert werden:
Jede Gemeinde bekommt einen eigenen Prämientopf, den sie durch Investitionsprojekte ausschöpfen kann. Große Gemeinden werden gegenüber kleinen nicht bevorzugt. Beispiele zur

Orientierung:
– durchschnittliche Gemeinde mit 1.500 EW -> rund 28.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten)
– durchschnittliche Stadt mit 15.000 EW -> rund 290.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten).

Höhe der Förderungen:
Investiert eine Gemeinde in ein neues Projekt, werden 25 Prozent der Investition gefördert. Jede Gemeinde kann mehrere Projekte einreichen.

Welche Projekte gefördert werden:
Es profitieren alle Gemeinden, die zusätzliche Investitionen tätigen. Gefördert werden also Projekte, die nach dem 31.12.2016 budgetiert wurden und Projekte, mit deren Bau noch nicht begonnen wurde.

Unter dieser Adresse das Finanzministeriums finden Sie die maximale Fördersummer für Ihre nö. Gemeinde:

https://www.bmf.gv.at/top-themen/Aufteilung_Gemeinden_NOe.pdf?5v65si

Am Bild: Kern (l.) und Dworak. Foto: NÖ GVV/Jäger

Fachtagung am 3. April: Erhöhung der kommunalen Verkehrssicherheit

Anmeldung zu der Veranstaltung im Perchtoldsdorfer Rathaus auf der Homepage der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr oder per Fax an 01/585 55 67-99.

Am 3. April (9.30 bis 14 Uhr) von findet eine Fachtagung und Kooperationsveranstaltung statt, bei der ein neues Lösungsmodell zur Steigerung der Verkehrssicherheit bei neuralgischen Punkten, bei denen es häufiger zu Geschwindigkeitsübertretungen kommt, vorgestellt wird.

Ziel ist, eine bessere Zusammenarbeit zwischen Polizei, Länder und Gemeinden, die gemeinsam über Maßnahmen zur Einhaltung der Geschwindigkeit (besonders in Gefahrenlagen) beraten und entscheiden sollen. Von einer besseren Vernetzung aller Beteiligten profitieren nicht nur die Gemeinden.

Interessierte aus den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Steiermark sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und auszutauschen.

Im Vordergrund steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden. Bei der Überwachung der Einhaltung der Geschwindigkeit an Unfallhäufungsstellen und Gefahrenlagen, sollen alle Beteiligten also auch die Gemeinden mitentscheiden können. Somit soll jede Gemeinde die Möglichkeit bekommen, ein individuelles maßgeschneidertes Verkehrssicherheitskonzept umzusetzen.

Das neue Kooperationsmodell wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Inneres, des Österreichischen Gemeindebundes und der Länder entwickelt und wird bei dieser Veranstaltung vorgestellt. Aus ersten Erfahrungen mit dem Kooperationsmodell aus Niederösterreich können sich die Teilnehmer ein Bild des neuen Modells machen.

Auszug aus dem Programm:

• Generalmajor Martin Germ (Bundespolizei, BMI): „Die Rolle des Bundesministeriums bei der Erstellung des Kooperationsmodells – Status und Ausblick“
• DI Thomas Aichinger (NÖ Landesregierung): „Erfahrungen mit dem Kooperationsmodell in Niederösterreich“
• DI Caroline Wollendorfer (Kuratorium für Verkehrssicherheit): „Beurteilungsverfahren zur Errichtung stationärer Geschwindigkeitsmessanlagen im Rahmen des Kooperationsmodells“
• Andreas Hartl (Jenoptik Österreich): „Finanzielle- und technische Lösungen zur Geschwindigkeitsüberwachung“

Das vollständige Programm steht am Ende des Textes als Download zur Verfügung.

Vor allem spricht diese Veranstaltung Kommunale Mandatare, Gemeindebedienstete, Sicherheitsorgane sowie Verkehrsplaner an.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich auf der Homepage der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr oder per Fax an 01/585 55 67-99
Das Anmeldeformular steht am Ende des Textes als Download zur Verfügung.

Kosten
Teilnahmebetrag: 75 Euro (exkl. MwSt.)
Der Teilnahmebetrag ist ehestmöglich nach Erhalt der Rechnung zu begleichen.

Infos
Österreichische Forschungsgesellschaft
Straße – Schiene – Verkehr
Karlsgasse 5
A-1040 Wien
Tel.: 01/585 55 67
Fax. 01/585 55 67-99
E-Mail: office@fsv.at
Internet: www.fsv.at

GRW Waidhofen/Ybbs: ÖVP holt mit Erdrutschsieg die Absolute

GRW Waidhofen/Ybbs: ÖVP holt mit Erdrutschsieg die Absolute

Die großen Verlierer sind die Bürgerlistete UWG mit minus fünf und die SPÖ mit minus vier Mandaten.

Für die SPÖ nicht gut gelaufen, ist die heute Gemeinderatswahl in der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs. Das Team rund um Martin Reifecker musste einen Verlust von zehn auf sechs Mandate hinnehmen. Noch schlimmer lief es nur für die Bürgerliste UWG, die gar fünf Mandate abgeben musste. Auch das erklärte Ziel der Minderheitsparteien, eine ÖVP-Absolute zu verhindern, wurde nicht erreicht. Ganz im Gegenteil, die ÖVP unter Bürgermeister Werner Kammer, er seine erste Wahl als Spitzenkandidat schlug, erreichte satte 60,2 Prozent, was einem Plus von sechs Mandaten bedeutet. Vor fünf Jahren hatte die ÖVP die Absolute mit 47,4 Prozent knapp verfehlt.

 

Hier das Ergebnis von heute Sonntag im Detail:

WVP: 26 Mandate (+6), 60,2 Prozent
SPÖ: 6 Mandate (-4), 15,5 Prozent
UWG: 1 Mandat, (-5), 4,6 Prozent
FUFU: 4 Mandate (+2), 4,1 Prozent
GAL: 1 Mandat (+/-0), 4,1 Prozent
FPÖ: 2 Mandate (+1), 5,3 Prozent

 

 

WVP – Waidhofner Volkspartei
UWG – Unabhängige Wahlgemeinschaft – Bürgerliste Waidhofen an der Ybbs
GAL – Grüne Alternative Waidhofen an der Ybbs
FUFU – Farblose Unabhängige Formierte Uniformierte

NÖ GVV-Präsident Dworak beim Dialog über Masterplan für den ländlichen Raum

NÖ GVV-Präsident Dworak beim Dialog über Masterplan für den ländlichen Raum

Der Startschuss zum bundesweiten Experten-Dialog erfolgte gestern in St.Pölten und Grafenwörth. Dabei sprachen sich die beiden obersten nö. Gemeindevertreter für die Dezentralisierung aus.

Rund 30 Expertinnen und Experten sowie hochrangige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger diskutierten gestern, Mittwoch, mit Bundesminister Andrä Rupprechter und Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes in St. Pölten das breite Themenfeld „Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft und Umwelt“. Im Mittelpunkt standen die Nutzung des Bodens, die Schonung von Ressourcen, die Digitalisierung und die Partizipation, also die Beteiligung an politischen Entscheidungen. Es war der Auftakt zu einer bundesweiten Reihe von Experten-Dialogen, die den Grundstein für einen umfassenden Masterplan für den ländlichen Raum legen.

 

„In Niederösterreich ist der Anteil der Land- und Forstwirtschaft an der Bruttowertschöpfung doppelt so hoch wie im Bundes-Durchschnitt. Im Dialog mit den wichtigsten Stakeholdern der Region erarbeiten wir wertvolle Beiträge für unseren Masterplan“, betonte Rupprechter.
Dringende Anliegen der Bürgerinnen und Bürger betreffen die Entbürokratisierung von Verfahren, etwa für die Nutzung leerstehender oder zurückgehaltener Flächen oder die Genehmigung von alternativer Energieerzeugung. Besonders die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hoffen auf mehr regionales Mitspracherecht, beispielsweise in der Raumordnung. Hier sollen die relevanten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zusammengeführt werden, um zu nachhaltigen Lösungen zu kommen. Gleiches gilt für das Bildungswesen, um die Abwanderung junger Menschen zu vermindern, ebenso für den Ausbau der Betreuung von Kleinkindern, um insbesondere Frauen zu entlasten und ihnen bessere berufliche Chancen zu bieten.

 

„Nicht nur für seine Bürgerinnen und Bürger, auch für Unternehmen werden wir den ländlichen Raum noch attraktiver gestalten. Dabei darf die Umweltkomponente nie aus den Augen verloren werden. Nur wenn nachhaltig gewirtschaftet wird, bleibt unsere Heimat und Natur lebenswert“, so Rupprechter. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung ist dabei besonders wichtig, erfordert allerdings den raschen Breitbandausbau, fordert Rupprechter: „Zwei Drittel der Österreicher leben in ländlichen Regionen. Also müssen zwei Drittel der Breitband-Milliarde für den ländlichen Raum zur Verfügung stehen“, fügte der Minister hinzu.

 

LH Pröll und Gemeinden sicherten Unterstützung zu
Am Abend präsentierte Andrä Rupprechter die Ergebnisse des Dialogs im Haus der Musik Grafenwörth. LH Erwin Pröll sagte Minister Rupprechter seine volle Unterstützung in seiner Arbeit für die Regionen zu: „Die Regionen machen unser Land aus. Mit dem Masterplan für den Ländlichen Raum werden die Herausforderungen und Anliegen der Gemeinden und der Regionen ernst genommen. Niederösterreich wird sich jedenfalls maßgeblich einbringen“. Dem ländlichen Raum bescheinigte Pröll, einerseits eine große Zukunft zu haben, andererseits vor einem Lernprozess zu stehen: „Der ländliche Raum ist der Ausgleichsraum für die Städter. Er ist Heimat und gibt Sicherheit.“ Doch hätten sich die Dörfer durch Wanderung und Strukturwandel geändert: „In einem Dorf sind heute nicht nur Bauern ansässig sondern alle Berufe und alle Schichten eingezogen. Das bietet die Chancen auf positive gesellschaftliche Entwicklung, löst aber andererseits neue Zielkonflikte aus. Daher müssen wir in den Regionen fähig sein, diese Konflikte konstruktiv gemeinsam zu lösen.“

 

Für den niederösterreichischen Gemeindebund-Präsidenten Alfred Riedl und NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak ist die Dezentralisierung ein besonders dringliches Anliegen. Länder wie Deutschland und die Schweiz, aber auch die EU, zeigen vor, welche Vorteile Bundesbehörden und Dienststellen abseits der Ballungsräume bieten können. Riedl und Dworak bekräftigten die Forderung Rupprechters, dass auch Österreich, in dem nur vier von 68 Dienststellen im ländlichen Raum angesiedelt sind, hier nachziehen muss.

 

Über „Heimat.Land.Lebenswert.“
Anlass für den Masterplan ist eine neue Dynamik in den Regionen: Zwei Drittel aller Österreicherinnen und Österreicher leben im ländlichen Raum und schätzen die Vorzüge des Landlebens. Prognosen zufolge ist bis 2030 eine Abwanderung von zehn Prozent der Menschen in Ballungszentren zu erwarten. Ziel des BMLFUW-Jahresschwerpunkts „Heimat.Land.Lebenswert.“ ist es, die Rahmenbedingungen für Leben und Arbeiten im ländlichen Raum zu verbessern, um dieser Entwicklung gegenzusteuern.

 

Österreichweit werden 2017 Bürgerinnen und Bürger, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Expertinnen und Experten in den Prozess zur Erarbeitung eines Masterplans eingebunden. In diesem sollen maßgeschneiderte Lösungen für den ländlichen Raum entwickelt werden, formuliert als konkrete Forderungen an die Politik. Rupprechter ist überzeugt: Die Menschen vor Ort kennen die Stärken und Bedürfnisse ihrer Region selbst am besten.
Das BMLFUW setzt neben der Bundesländertour und dem Masterplan-Prozess weitere Aktivitäten im Rahmen des Schwerpunkts: Über 250.000 bereits laufende Projekte des Ressorts sind auf maps.bmlfuw.gv.at transparent aufbereitet. Mit dem CommunalAudit stellt das BMLFUW darüber hinaus Gemeinden ein Werkzeug zur Verfügung, um sich gezielt weiterzuentwickeln.

 

Ideen, um die eigene Region lebenswerter zu machen, können unter

www.heimat-land-lebenswert.at eingereicht werden.

 

Am Bild (v.l.): Alfred Riedl, Rupert Dworak

Copyright BMLFUW/Robert Strasser