Kollross/Dworak/Kocevar: „Es braucht in jeder Gemeinde einen Bankomaten!“

Kollross/Dworak/Kocevar: „Es braucht in jeder Gemeinde einen Bankomaten!“

Die Menschen haben ein Recht auf ihr Bargeld. Um das zu garantieren, fordert SPÖ-Kommunalsprecher und GVV Österreich-Vorsitzender NR Bgm. Andreas Kollross nun ein eigenes Gesetz, in dem die Banken verpflichtet werden, Bankomaten zu betreiben. NÖ GVV-Präsident Bgm. Rupert Dworak (r.) und SPNÖ-Kommunalsprecher LAbg. Bgm. Wolfgang Kocevar (l.) schlagen in dieselbe Kerbe: „Es braucht in jeder Gemeinde einen Bankomaten!“

In immer mehr Gemeinden sperren Bank-Filialen zu und selbst die Bankomaten sind weg. „Viele Menschen haben keinen Zugang mehr zu ihrem eigenen Bargeld“, sagt Kollross. Dies sei „eine Entwicklung, die man so nicht mehr stehen lassen kann“.

Immer öfter reine Geschäftemacherei

Das einstige Ethos von Banken, einen wichtigen Versorgungsauftrag zu leisten, weiche immer öfter reiner Geschäftemacherei. Die Banken lassen es sich unverschämt teuer bezahlen, wenn es einen Bankomaten in der Gemeinde geben soll. Gemeinden flattern teilweise Schreiben von Bankomatbetreibern mit Gebührenerhöhungen von bis zu +771 (!) Prozent ins Haus, wie das Beispiel der Gemeinde Kemeten im Burgenland zeigt. Bei der ohnehin angespannten Finanzlage vieler Gemeinden sei das ein Wucher, den sich kaum eine Gemeinde leisten kann. „Bislang hatten wir einen Bankomat-Anbieter, wo wir ca. 3.500 Euro im Jahr für den Bankomaten bezahlt haben. Dieser Vertrag wurde einseitig gekündigt und nun sollten wir für den gleichen Bankomaten rund 27.000 Euro im Jahr bezahlen! Wie kommen wir als Gemeinde dazu?“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Kemeten, Wolfgang Koller. Währenddessen macht der heimische Bankensektor Rekordgewinne. Im Vorjahr waren es 10,2 Milliarden Euro. Würde derselbe Sektor in jeder Gemeinde einen Bankomaten aufstellen, wären das Kosten von rund 11 Millionen Euro. Also nur rund 0,1 Prozent des Gewinns.

SPÖ will Banken in die Pflicht nehmen

Die SPÖ will nun den Bankensektor zum Versorgungsauftrag verpflichten. „Die Leute haben ein Recht auf ihr eigenes Bargeld!“, sagt Kollross. 2021 waren schon 317 Gemeinden in Österreich ohne Bankomat – Tendenz steigend. Derzeit sind nach ExpertInnenschätzung rund 450 Gemeinden ohne Bankomat – oder sie müssen für den Betrieb selber bezahlen. Die SPÖ möchte nun mit einem eigenen Bargeldversorgungsgesetz Abhilfe schaffen.

Eckpunkte des Bargeldversorgungsgesetzes

Die SPÖ will, dass die Menschen jederzeit Zugang zu ihrem Geld haben, ohne kilometerweit zum nächsten Bankomaten fahren zu müssen. Die SPÖ fordert daher:

  • zumindest ein Bankomat in jeder Gemeinde
  • die Verpflichtung der Banken zur Bargeldversorgung
  • die Kosten dafür werden vom Bankensektor getragen.

Auch fordern NÖ GVV-Präsident Dworak und SPNÖ-Kommunalsprecher Kocevar wie SPÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich eine Strukturoffensive in ländlichen Regionen, um der Abwanderung aus diesen Gebieten entgegenzuwirken.

Ein zentrales Thema soll hier die Wiederansiedlung von Bankomaten in allen Gemeinden Niederösterreichs sein, wie Kocevar erklärt: „Die Möglichkeit der kostenlosen Behebung von Bargeld muss in jeder Gemeinde Niederösterreichs gegeben sein! Es gibt hier verschiedenste Möglichkeiten, um eine sogenannte Bankomatgarantie herzustellen! Die Landesbank könnte hier ein Partner sein, der dieses Vorhaben rasch in Umsetzung bringt – man muss es nur wollen! Es darf jedenfalls nicht sein, dass man auf die Oma in Groß Dietmanns vergisst, die tagtäglich nicht weiß, wie sie zu Bargeld kommen soll!“

Eine von Sven Hergovich in Auftrag gegebene und vom NÖ GVV durchgeführte Umfrage in Niederösterreichs Gemeinden brachte ein düsteres Ergebnis zum Vorschein, berichtet Präsident Dworak: „In 115 Gemeinden Niederösterreichs gibt es keinen einzigen Bankomaten, an dem man kostenlos Bargeld beheben kann. In 31 von diesen 115 ist auch im Umkreis von fünf Kilometern kein einziger Bankomat zu finden! Es ist bei diesen Zahlen kein Wunder, dass die Menschen aus den ausgedünnten Regionen Niederösterreichs wegwollen!“

Im Ö1 Mittagsjournal wurde am Freitag Franz Rudorfer, Bankenvertreter in der Wirtschaftskammer, interviewt, der sich mit dem dichten Bankomatnetz in Österreich rühmte und skurrile Aussagen tätigte, etwa, dass die Österreicherinnen und Österreicher „die Sparkultur wieder lernen“ mussten. Dworak und Kocevar dazu: „Wenn man als Bankenvertreter sieht, dass in Niederösterreich von 573 Gemeinden 115 keinen Bankomaten haben, dann sollte man sich damit nicht rühmen sondern schämen! Denn für die Banken wäre es angesichts ihrer aktuellen Milliardengewinne ein Leichtes, den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern den Zugang zu Bargeld in jeder Gemeinde zu ermöglichen! Nachdem sich die Hypo Nö Landesbank zu 100 Prozent in Landeseigentum befindet, ist Landeshauptfrau Mikl-Leitner aufgerufen, der Landesbank einen Versorgungsauftrag zu erteilen, um dieses Problem – Gemeinden ohne einen einzigen Bankomaten – in Niederösterreich zu lösen!“

NÖ GVV trauert um Vizepräsidenten Bgm. Herbert Goldinger

NÖ GVV trauert um Vizepräsidenten Bgm. Herbert Goldinger

Tiefe Erschütterung löste heute die Nachricht vom Ableben unseres Vizepräsidenten Bürgermeisters Herbert Goldinger. Der sozialdemokratische Politiker, der für so viele GemeindemandatarInnen, aber auch für politisch tätige Personen anderer Parteien ein Vorbild war, ist völlig überraschend mit 69 Jahren verstorben.

Herbert Goldinger hat sein ganzes Leben dem Dienst an der Öffentlichkeit gewidmet. Als Politiker hat er sich mit unermüdlichem Einsatz und außergewöhnlichem Engagement für das Wohl der Menschen eingesetzt, der nicht nur politisch, sondern auch menschlich eine große Lücke hinterlässt so NÖ GVV Präsident Bgm. Rupert Dworak, der sich tief betroffen zeigt.

Herbert Goldinger stand seit 1995 an der Spitze der Gemeinde Mailberg.

Foto: NÖ GVV/www.fotoplutsch.at

Bürgermeisterwechsel in Schwarzau im Gebirge, Bezirk Neunkirchen

Bürgermeisterwechsel in Schwarzau im Gebirge, Bezirk Neunkirchen

In der kleinen Höllental-Gemeinde (SPÖ 10, ÖVP 5 Mandate) folgt nun DI Peter Lepkowicz (52, Bild) auf Michael Streif (58).

Michael Streif hatte von 10. Jänner 2012 bis zum 19. Juni 2023 engagiert zum Wohle seiner Heimatgemeinde als Bürgermeister gearbeitet. Seinen Rückzug zur Mitte dieser Amtsperiode hatte er schon vor der GRW 2020 angekündigt. Streif: „Damit sich mein Nachfolger noch ordentlich einarbeiten kann.“ Der Bürgermeisterwechsel war also langfristig geplant und für niemand eine Überraschung. Streif wird dem Ortsparlament als einfacher Gemeinderat noch bis Dezember 2024 erhalten bleiben.

Zu seinem Nachfolger wurde am Abend des 29. Juni der bisherige geschäftsführende Gemeinderat Peter Lepkowicz mit 13:2 Stimmen gewählt. Lepkowicz ist verheiratet, Vater von drei Töchtern (18, 20,21) und im Brotberuf als Leiter der Forstverwaltung Wien Quellenschutz für ein riesiges Gebiet vom Hochschwab bis rund um Rax und Schneeberg verantwortlich.  Als Bürgermeister will der Herr Oberforstrat „den gemeinsamen Weg mit der ÖVP fortsetzen“. Und Lepkowicz weiter: „Ich werde immer ein offenes Ohr für die Anliegen und Ideen unserer BürgerInnen haben und in der Gemeinde auf sanften Tourismus setzen.“

NÖ GVV-Präsident Bgm. Rupert Dworak zum Wechsel an der Gemeindespitze in Schwarzau im Gebirge: „Ein großes Danke an Michael Streif, der mehr als zehn Jahre – und das waren ja wahrlich nicht die einfachsten – hervorragend für seine BürgerInnen gearbeitet. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Nur das Allerbeste wünsch ich natürlich auch seinem Amtsnachfolger Peter Lepkowicz. Er ist mittlerweile auch schon mehr als zehn Jahre im Gemeinderat tätig und deshalb sicherlich mit der nötigen Expertise für seine neue Aufgabe ausgestattet.“

Hergovich/Dworak: „Alle Menschen in Niederösterreich sollen gute Lebensbedingungen vorfinden – unabhängig von ihrer Postleitzahl!“

Hergovich/Dworak: „Alle Menschen in Niederösterreich sollen gute Lebensbedingungen vorfinden – unabhängig von ihrer Postleitzahl!“

Jede Gemeindebürgerin und jeder Gemeindebürger muss gleich viel wert sein – ÖVP NÖ misst mit zweierlei Maß.

Durch die Landesregierung ist heute wieder ein Teil der Bedarfszuweisungen vergeben worden – selbstverständlich mit Zustimmung der SPÖ-Regierungsmitglieder, da für die Finanzierung der Leistungen einer Gemeinde diese Mittel zentral sind. Die Verteilung der Bedarfszuweisungen sei jedoch längst nicht mehr zeitgemäß und die ÖVP NÖ messe mit zweierlei Maß, attestieren Kontroll-Landesrat Sven Hergovich (l.) und NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak (r.): „Niemand kann schlüssig erklären, warum eine Niederösterreicherin in einer Gemeinde des Weinviertels weniger wert ist, als in einer Gemeinde im Mostviertel. Jede Gemeindebürgerin und jeder Gemeindebürger muss gleich viel wert sein.“ In SPÖ-Gemeinden leben etwa 27 Prozent der Landesbürgerinnen und Landesbürger – diesen werden aber nur etwas weniger als 18 Prozent der Bedarfszuweisungsmittel zugestanden, sehen die Sozialdemokraten ein unerklärliches Ungleichgewicht in der Verteilung.

Die Gemeinden sind die unmittelbare Wohn- und Arbeitsumgebung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Sie müssten dementsprechend finanziell ausgestattet werden, um für die Menschen attraktiv zu sein, kämpft Hergovich für mehr Mittel speziell für benachteiligte Regionen, auch über Bedarfszuweisungen hinaus: „Eine funktionierende Infrastruktur im ländlichen Raum wäre auch ein echter Beitrag zum Klimaschutz. Wie viele gefahrene Kilometer könnten wir einsparen, wenn die Menschen alltägliche Einkäufe in ihrer Gemeinde erledigen könnten? Wenn sie da, wo sie wohnen, auch zum Arzt gehen, Geld abheben oder sogar arbeiten könnten. Alle Menschen in Niederösterreich sollen gute Lebensbedingungen vorfinden – unabhängig von ihrer Postleitzahl!“

GVV Österreich und NÖ GVV sehen sich durch Gemeindefinanzprognose bestätigt

GVV Österreich und NÖ GVV sehen sich durch Gemeindefinanzprognose bestätigt

Kollross/Dworak: „Die Daseinsvorsorge ist in Gefahr – Es braucht endlich mehr Mittel für unsere Städte und Gemeinden!“

Die am 26. Juni von Städtebund und KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) präsentierte Gemeindefinanzprognose bestätigt einmal mehr die bereits vor Monaten getätigte Warnung der SPÖ und des Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnenverbandes (GVV), dass es für Städte und Gemeinden finanziell immer enger wird. „Als GVV haben wir bereits Ende 2022 unsere Positionen zu den Finanzausgleichsverhandlungen dargelegt. Wenn die Daseinsvorsorge – vom Kindergarten bis zum intakten Kanalnetz – für unsere Bürgerinnen und Bürger weiterhin gesichert sein soll, dann muss es dringend eine Anpassung des vertikalen Finanzausgleichs zugunsten der Städte und Gemeinden und der Länder geben. Der Bund muss hier endlich handeln“, so der GVV-Bundesvorsitzende und SPÖ Kommunalsprecher im Parlament, Bürgermeister Andreas Kollross (r.).

Und NÖ GVV-Präsident Bürgermeister Rupert Dworak (l.): „Es zeigt sich einmal mehr, dass die ÖVP-geführte Bundesregierung die aktuellen großen Herausforderungen der Gemeinden nicht ernst nimmt. Seit Jahren weisen wir auf den Umstand hin, das die Finanzkraft der Gemeinden einbricht. Das wurde nun aktuell von KDZ bestätigt und wir erwarten nun dringend die nötigen Schritte bei den Finanzausgleichsverhandlungen.“

Die nun präsentierte Gemeindefinanzprognose hat die Alarmglocken in Österreichs Städten und Gemeinden einmal mehr laut läuten haben lassen. Ohne Gegensteuerungsmaßnahmen fehlt real ein Drittel des Spielraums für Investitionen im Vergleich zu den Vorkrisenjahren. Die Daseinsvorsorge ist somit massiv in Gefahr! Auch die Ausgaben werden weit mehr steigen als die Einnahmen und die Zahl der Abgangsgemeinden wird deutlich größer.

„Es reicht nun endgültig. Die Städte und Gemeinden waren in den vergangenen Jahren – seit Corona – die wahren Krisenmanagerinnen und Krisenmanager. Der Bund hat immer nur die Verantwortung abgeschoben und jeden Tag aufs Neue bewiesen, dass sie Krisenmanagement einfach nicht können. Wenn es jetzt im Zuge der Finanzausgleichsverhandlungen nicht eine deutliche finanzielle Verschiebung zugunsten der Städte und Gemeinden gibt, gefährdet die Regierung die Daseinsvorsorge für die Menschen in den Kommunen und somit den sozialen Zusammenhalt und das gesellschaftliche Miteinander“, so GVV-Vorsitzender Kollross mit einer scharfen Kritik an der Regierung.

Der Gemeindefinanzprognosebericht verweist außerdem auf die wichtigen Investitionen in den Bereichen Klimaschutz, Elementarpädagogik oder diverse Sanierungen, die allesamt hohe Mehrkosten für die Städte und Gemeinden bedeuten. „Wenn die Bundesregierung jetzt nicht die letzten Warnsignale ernst nimmt, treiben sie Städte und Gemeinden an den Rand der Finanzierbarkeit ihrer Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger. Wie sollen noch Straßen und Kanäle saniert werden, Kinderbetreuung sichergestellt sein, die Freiwillige Feuerwehr subventioniert werden oder Plätze für Pflegebedürftige geschaffen werden, wenn Städte und Gemeinden nicht endlich entlastet bzw. mehr unterstützt werden“, fragt sich GVV-Bundesvorsitzender Andreas Kollross und richtet einmal mehr einen Appell an die Bundesregierung: „Bitte handelt endlich.“

Im Zuge dessen erneuert er die vier Forderungen des GemeindevertreterInnenverbandes für die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen:

  1. Der derzeit gültige abgestufte Bevölkerungsschlüssel wird nicht in Frage gestellt. Der Anteil der Städte und Gemeinden an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben soll in der 1. Oberverteilung von 11,85 auf mindestens 14 Prozent erhöht und direkt an die Kommunen transferiert werden.
  2. Die Grundsteuer muss endlich reformiert werden. Ein einheitlicher Bundesrahmen für Leerstandsabgaben ist zu schaffen.
  3. Kommunalsteuerbefreiung: Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen, soweit sie mildtätigen Zwecken und/oder gemeinnützigen Zwecken auf dem Gebiet der Gesundheitspflege, Kinder-, Jugend-, Familien-, Kranken-, Behinderten-, Blinden- und Altenfürsorge dienen, sind Kommunalsteuerbefreit. Die Städte und Gemeinden sollen für diesen Einnahmenentfall einen Ausgleich durch den Bund bekommen.
  4. Temporäre Unterstützung bei Pflege und Elementarpädagogik ist langfristig sicherzustellen bzw. die Mittel in diesen Bereichen müssen auf Grund der finanziellen Mehrbelastungen für die Kommunen und der notwendigen Qualitätssicherstellung deutlich erhöht werden.
Eröffnung des 69. Österreichischen Gemeindetages in Innsbruck

Eröffnung des 69. Österreichischen Gemeindetages in Innsbruck

Österreichs Gemeinden und Städte versammeln sich am 21. und 22. Juni in Innsbruck zum Gemeindetag und zur Kommunalmesse.

Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl eröffnete am Mittwochvormittag gemeinsam mit Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, Staatssekretär Florian Tursky, dem Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi und Tirols Gemeindeverbands-Präsident Ernst Schöpf den 69. Österreichischen Gemeindetag und die Kommunalmesse in der Innsbrucker Messehalle.

An beiden Tagen erwartet der Gemeindebund insgesamt mehr als 2.000 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, die sich unter dem Motto „Lokal. Regional. Europäisch. Gemeinden im Herzen Europas.“ Inputs und Ideen für ihre Arbeit in den Gemeinden holen und dabei die aktuellen kommunalpolitischen Themen diskutieren. Organisiert wird der 69. Österreichische Gemeindetag vom Österreichischen Gemeindebund gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband. Der Kommunalverlag organisiert die Kommunalmesse mit rund 240 Ausstellern, die zahlreiche Innovationen für die Gemeinden und Städte präsentieren.

Im Zentrum des Gemeindetages steht die Europaregion „Tirol-Südtirol-Trentino“ in kultureller und kulinarischer Sicht. Für Tirols Landeshauptmann Anton Mattle ist die enge Zusammenarbeit im historischen Tirol ein wichtiger Baustein. Er erwähnt dabei etwa den „Dreier-Landtag“, der erst kürzlich einen Leitantrag zum Thema Mobilität und Verkehrsbelastung beschlossen hat. Für Staatssekretär Florian Tursky ist besonders die Digitalisierung ein Vorteil für die Kommunen, denn dadurch gewinnen auch die Gemeinden im ländlichen Raum wieder mehr an Bedeutung. So erklärt der Staatssekretär, dass für die Gemeinden die Breitband-Milliarde erhöht werde und im kommenden Jahr 3.500 Workshops zu digitalen Kompetenzen angeboten werden. Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi hebt in Richtung Gemeindekooperationen die vier „Beine“ der Zusammenarbeit seiner Stadt hervor. Im Fokus steht dabei die enge Kooperation in der „Euregio“, die Errichtung des Brenner-Basistunnels, mit dem in einigen Jahren Bozen und Innsbruck noch näher zusammenrücken werden, die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten in Europa, sowie die Rolle Innsbrucks als Universitätsstadt.

Für Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl ist die rege Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern der Bundes- und Landesregierungen ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Gemeinden. Die Spitzen der Republik bekommen einen guten Eindruck, was den Gemeinden wichtig ist. Im Fokus der nächsten Tage steht der gemeinsame Austausch zu verschiedenen Themen, wie etwa dem Finanzausgleich, das Thema Raumordnung, Europa, Fachkräftemangel und so weiter. Tirols Gemeindeverbands-Präsident Bürgermeister Ernst Schöpf ergänzt, dass die Gemeinden für den gesamten Lebenszyklus der Menschen zuständig sind – von der Elementarpädagogik über die Schulen bis hin zur Pflege.

An beiden Tagen erwartet der Österreichische Gemeindebund neben den über 2.000 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern auch die Spitzenrepräsentanten der Bundesrepublik rund um Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundeskanzler Karl Nehammer, die Bundesministerinnen Karoline Edtstadler und Susanne Raab, die Bundesminister Magnus Brunner, Gerhard Karner und Norbert Totschnig, die Staatssekretäre Claudia Plakolm und Florian Tursky sowie die Landeshauptleute Anton Mattle (Tirol), Arno Komaptscher (Südtirol) und Maurizio Fugatti (Trentino).

Am Bild die NÖ GVV-Delegation beim Gemeindetag am Stand der Wiener Städtischen (v. l.): NÖ GVV-Direktor Ewald Buschenreiter, Nikolaus Ambrozy (Wiener Städtische), NÖ GVV-Vizepräsident Bgm. Jürgen Maschl, NÖ GVV-Präsidiumsmitglied Bgm.in Marion Török und NÖ GVV-Direktorstv. Karl Zimmerl.

Foto: NÖ GVV

Hier können Sie die Video-Aufzeichnung der Eröffnung sehen. Mehr Infos zum Programm finden Sie auf www.gemeindetag.at.

Quelle: Österreichischer Gemeindebund

Land und AMS NÖ schaffen neue Ausbildungsförderung für KinderbetreuerInnen

Land und AMS NÖ schaffen neue Ausbildungsförderung für KinderbetreuerInnen

AQUA-Modell des AMS NÖ schafft attraktive Rahmenbedingungen für Quer- und WiedereinsteigerInnen in der Kinderbetreuung.

Die Kinderbetreuung ist für viele Familien eines der wichtigsten Anliegen. Aus diesem Grund startete Niederösterreich mit der „Blau-gelben Kinderbetreuungsoffensive“ eine Bildungs- und Betreuungsoffensive für alle Kinder unter sechs Jahren: Öffnung der Kindergärten für Kinder ab zwei Jahren, kostenlose Vormittagsbetreuungs-Angebote, weniger Schließtage, ein flächendeckendes Nachmittagsbetreuungs-Angebot, kleinere Gruppengrößen in den Kindergärten und zusätzliche Fachkräfte sind die Eckpunkte dieser Initiative. In Summe besuchen aktuell über 70.000 Kinder eine institutionelle Kinderbetreuungseinrichtung in Niederösterreich. Bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren liegt die Betreuungsquote bei 98,3 Prozent. Berechnungen ergeben, dass bis 2027 zusätzlich bis zu 600 ElementarpädagogInnen und bis zu 1.750 Betreuerinnen und Betreuer in Kindergärten und Kleinkindbetreuungseinrichtungen benötigt werden.

Nachdem im Vorjahr die NÖ Landesregierung per Beschluss und der NÖ Landtag mit den notwendigen gesetzlichen Änderungen die „Blau-gelbe Kinderbetreuungsoffensive“ auf den Weg gebracht haben, arbeitet das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice, der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und mit den Erwachsenenbildungseinrichtungen intensiv daran, gute Rahmenbedingungen und Modelle im Bereich der Kinderbildung und -betreuung sowohl für Erst-, als auch für Quer- und WiedereinsteigerInnen zu schaffen. „Unser Ziel war es, eine einheitliche, qualitativ hochwertige und AQUA-förderfähige Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung sicherzustellen, damit neue und geeignete Personengruppen gewonnen werden können und gleichzeitig den Gemeinden ein attraktives Modell zur Verfügung gestellt werden kann“, so Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz. Über das Programm AQUA – Arbeitsplatznahe Qualifizierung – des Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ erhalten arbeitslose Personen während der Ausbildung eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes und eine Beihilfe zu den Kursnebenkosten durch das AMS NÖ. Während der Dauer der Ausbildung sind die Personen weiterhin beim AMS gemeldet und kranken-, unfall- und pensionsversichert.

Dazu die stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS NÖ, Sandra Kern: „Die Umsetzung der Qualifizierungsoffensive mit dem Modell der Arbeitsplatznahen Qualifizierung schafft eine Win-Win-Situation für viele Seiten: Für jobsuchende NiederösterreicherInnen, die Betreuungseinrichtungen, die Personal suchen, für Eltern die mehr arbeiten wollen oder müssen und für den Wirtschaftsstandort NÖ. Das AMS sorgt für die Rekrutierung und Existenzsicherung der TeilnehmerInnen an diesem Programm.“

Die MAG Menschen und Arbeit GmbH dient dabei als einheitliche Schnittstelle zwischen dem AMS NÖ, Gemeinden, Trägerorganisationen (Kindergärten), Ausbildungsinstitutionen, dem Land NÖ und Personen, die an einer Ausbildung im Kinderbetreuungsbereich interessiert sind. Interessierte bzw. förderbare Personen werden in allen organisatorischen und administrativen Belangen unterstützt und zu beruflichen und qualifikatorischen Themen beraten.

Gemeinde und Städten sind wichtige Partnerinnen

Mit der ‚blau-gelben Kinderbetreuungsoffensive‘ schlägt das Land Niederösterreich ein neues Kapitel für Familien in Niederösterreich auf. Dafür werden in den kommenden fünf Jahren bis zu 750 Millionen Euro investiert. 400 Millionen Euro kommen seitens des Landes und 350 Millionen stemmen die Gemeinden und Städte. In der jüngsten Sitzung des NÖ Schul- und Kindergartenfonds wurden die ersten Bauprojekte für die Errichtung neuer Kindergarten- und Kleinkindgruppen im Zuge der „blau-gelben Kinderbetreuungsoffensive“ mit den erhöhten Fördersätzen – 48 Prozent statt wie früher 27 Prozent – beschlossen. „Der Ausbau der Kinderbetreuung in Niederösterreich mit einem bedarfsgerechten und wohnortnahen Angebot schafft Wahlfreiheit für die Eltern in Niederösterreich. In welcher Intensität sie dieses Angebot nutzen, liegt in der Entscheidung der Familien. Zugleich werden neue Arbeitsplätze im Bereich der Kinderbetreuung geschaffen“, so Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz: „Danke an die Gemeinden und Städte, das AMS NÖ und alle weiteren Beteiligten, die beim Ausbau der Kinderbetreuung verlässliche Partner sind.“

„Die Blau-gelbe Kinder Betreuungsoffensive bedarf einer enormen Kraftanstrengung – auch seitens der Gemeinden. Vor allem die Personalsuche stellt für uns eine riesige Herausforderung dar. Mit dem neuen Programm ermöglichen wir es, Menschen aus ihrer Arbeitslosigkeit heraus den Umstieg in einen neuen Job als KinderbetreuerIn sicherzustellen. Als Teil des Gesamtprojektes übernehmen die teilnehmenden Gemeinden die Kosten der Qualifizierung. Kinderbetreuung ist ein toller Job und der wird für QuereinsteigerInnen mit diesem Programm noch attraktiver!“, so NÖ-Gemeindebund-Präsident Hannes Pressl und NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak unisono.

Am Bild (v. l.): Pressl, Kern, Teschl-Hofmeister, Rosenkranz, Dworak

Foto: Kraus

Gemeindebund-Kampagne: „Auf uns kommt’s an. Engagement in der Gemeinde zahlt sich aus“

Gemeindebund-Kampagne: „Auf uns kommt’s an. Engagement in der Gemeinde zahlt sich aus“

Generationen-Studie zeigt: Ehrenamtliche Arbeit ist Schlüssel für besseres Miteinander – Gemeindebund-Kampagne will Freiwillige in den Fokus rücken.

Österreich ist das Land der Freiwilligen: Fast die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger leistet in irgendeiner Form Freiwilligenarbeit. Mehr als 3,7 Millionen Menschen engagieren sich in 125.000 Vereinen für ihr direktes Lebensumfeld. „Ob Feuerwehr, Sportverein, Blasmusik oder Kommunalpolitik: In allen 2.093 Gemeinden arbeiten Ehrenamtliche miteinander an der Zukunft ihrer Gemeinschaft vor Ort. Das Ehrenamt ist der Kitt jeder Gemeinschaft – ein aktives Vereinsleben macht eine Gemeinde erst lebenswert. Und diese Gemeinschaft gibt es vor allem im ländlichen Raum“, betont Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl.
Im Auftrag des Gemeindebundes hat das Institut für Jugendkulturforschung die Meinungen und Einstellungen der Menschen am Land und in der Stadt zu verschiedenen Themen erhoben. Professor Bernhard Heinzlmaier, der Leiter des Instituts, erläuterte im Rahmen der Pressekonferenz die wesentlichen Eckpunkte der Studie. Die größten Sorgen der Menschen sind generationsübergreifend Teuerung, Angst vor Krieg, Inflation, Kriminalität und Zuwanderung. „Das Leben am Land bietet Gemeinschaft, Sicherheit, Stabilität und Zusammenhalt. So zeigt sich etwa, dass das Sicherheitsgefühl in der Großstadt Wien deutlich schlechter als am Land ist“, erklärt Professor Heinzlmaier. Wohnen und Leben am Land wird hingegen immer attraktiver. Je älter die Menschen werden, desto größer wird der Wunsch nach dem Leben in ruhigeren, kleinen Gemeinden. 48 Prozent der 16-20-Jährigen wollen in der Großstadt leben, wohingegen nur mehr 24 Prozent der 26-30-Jährigen diesen Wunsch hegen. Damit steigt auch die Sehnsucht nach dem Dorf. Traditionen, Heimat und Werte sind für junge Menschen wichtige Themen. Über 75 Prozent der Menschen sind stolz Österreicher zu sein. „Die „gute alte Zeit“ wird für Jugendliche und junge Erwachsene ein Sehnsuchtsort, mit dem man die heute so dringend gesuchte Sicherheit und Stabilität in Verbindung bringt“, so Heinzlmaier. Bei der Arbeit zählen vor allem gute Bezahlung, gutes Arbeitsklima und Sicherheit. Faktoren, die vor allem in Familienbetrieben zu finden sind. Die Familie steht für junge Erwachsene über allem.
Quer über die Regionen sind ihnen Familie, Freizeit und Freude besonders wichtige Faktoren. In Sachen Ehrenamt und Engagement sind die Österreicher Europameister.
Der Anteil an ehrenamtlich engagierten Personen ist in Österreich doppelt so hoch wie im EU-Schnitt. Hierzulande haben sich 71 Prozent der Menschen schon einmal persönlich und freiwillig für eine Sache engagiert. „Die Daten zeigen: Ehrenamt ist der Schlüssel zu einer besseren Welt. Mehr als 50 Prozent sind der Meinung, dass man sich ehrenamtlich engagieren soll, um die Welt zu verändern“, betont Heinzlmaier.
Der Österreichische Gemeindebund will in den nächsten Wochen und Monaten die die Bedeutung von Ehrenamt und persönlichem Engagement für das Zusammenleben in den Regionen mit einer kommunalen Kampagne in den Mittelpunkt rücken. „Zusammenleben heißt vor allem Zusammenarbeiten und das tun unzählige Menschen tagtäglich in jeder Gemeinde in unserem Land. Jeder und jede leistet einen unglaublich wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft und damit für unsere Demokratie“, betont Gemeindebund-Präsident Riedl.
Neben den Landesverbänden des Gemeindebundes unterstützen auch Bundesfeuerwehrverband, Rotes Kreuz, Blasmusik, Schülerunion sowie die Sportunion die Initiative „Auf uns kommt’s an. Engagement in der Gemeinde zahlt sich aus.“

Mehr Infos zur Kampagne gibt es auf der Homepage des Gemeindebundes www.gemeindebund.at

Am Bild (v.l.): Heinzlmaier, Riedl.

Foto: Erich Marschik

Quelle: Österreichischer Gemeindebund

Die spusu NÖ-Gemeindechallenge 2023 startet am 1. Juli

Die spusu NÖ-Gemeindechallenge 2023 startet am 1. Juli

Die Suche nach Niederösterreichs sportlich aktivsten Gemeinden geht bereits in die siebente Runde.

Ganz egal, ob man gerne läuft, mit den Inlineskates unterwegs ist, in die Pedale des Fahrrads tritt oder am liebsten einfach nur wandern oder spazieren geht – von 1. Juli bis 30. September zählt wieder jede Minute Bewegung in der freien Natur. In dieser Zeit sucht SPORTLAND Niederösterreich in Kooperation mit spusu, sodexo und den beiden NÖ-GemeindevertreterInnnverbänden NÖ Gemeindebund und NÖ GVV mit der spusu NÖ-Gemeindechallenge zum bereits siebenten Mal die aktivsten Orte Niederösterreichs. „Unser landesweiter Sport-Wettbewerb ist ein beliebtes und erfolgsversprechendes Format, an dem die Niederösterreicher mit großer Begeisterung teilnehmen. Viele Landsleute fiebern dem Start der neuen Auflage schon entgegen und können es kaum erwarten, aktiv zu werden, die ersten Minuten zu sammeln und mit anderen Gemeinden in einen freundschaftlichen Wettstreit zu treten“, freut sich LH-Stellvertreter Udo Landbauer auf den baldigen Start des jährlichen Erfolgsprojekts.

Und NÖ GVV-Präsident Bgm. Rupert Dworak meint: „Die spusu NÖ-Gemeindechallenge ist eine wunderbare Aktion, die Menschen gemeindeübergreifend zur Bewegung anregt. Bewegung verbessert die Gesundheit, fördert das soziale Miteinander und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Neben den Vereinen, Organisationen und Initiativen in den Gemeinden motiviert auch die spusu NÖ-Gemeindechallenge jedes Jahr tausende Menschen zum Sportmachen.“

Zahlreiche Neuerungen sorgen für besonderen Anreiz
Wie in den Jahren zuvor, kommt bei der NÖ-Gemeindechallenge heuer wieder die „spusu Sport“-App zum Einsatz. Diese wurde speziell für den Wettbewerb entwickelt und Dank dem laufenden Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Bedürfnisse der Challenges angepasst sowie für die diesjährige Auflage mit zahlreichen Neuerungen ausgestattet. Einerseits wurden neue Filter und Parameter für das Tracken von Minuten implementiert, um die Fairness und Transparenz der Gemeindechallenge auf ein völlig neues Niveau zu heben. Andererseits wurden die bekannten und beliebten Badges für individuelle sportliche Leistungen erweitert, so dass die Auszeichnungen nun in Bronze, Silber und Gold bei der Erreichung stetig anspruchsvoller werdender Ziele erobert werden können. Als spezielles Highlight gibt es zusätzlich zu den Untergruppen innerhalb einer Gemeinde dieses Jahr erstmalig auch die 11teamsports-Vereinswertung. Bei dieser können sich Sportvereine aller Art beim Sammeln von aktiven Minuten messen und Wertgutscheine bis zu 1.000 EUR gewinnen. Die Wertung erfolgt unabhängig von der jeweiligen Gemeinde und wird deshalb als eigenes Ranking dargestellt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann innerhalb der App einem Verein seiner Wahl beitreten.

So funktioniert die spusu NÖ-Gemeindechallenge:

Am 1. Juli 2023 fällt der Startschuss zum Wettbewerb, bei dem alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mithelfen können, ihre Gemeinde zu aktivsten des Bundeslandes zu machen. Die Anmeldung und die Teilnahme sind ganz einfach:

  • 1. Schritt: „spusu Sport“-App auf das Smartphone laden.
  • 2. Schritt: In der App anmelden und Gemeinde virtuell beitreten.
  • 3. Schritt: So viel Sport machen, wie möglich!

Jede aktive Minute wird anschließend von der App dokumentiert und gleichzeitig automatisch auf das Bewegungskonto der jeweiligen Gemeinde gebucht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei immer die Möglichkeit den aktuellen Stand des Wettbewerbs in der App, unter www.noechallenge.at und den Social Media-Kanälen von SPORTLAND Niederösterreich mit zu verfolgen.

Abgerechnet wird das große niederösterreichische Bewegungskonto am 30. September 2023. Danach werden die drei aktivsten Gemeinden in den vier Kategorien „1 – 2500 Einwohner“, „2501 – 5000 Einwohner“, „5001 – 10.000 Einwohner“ und „über 10.000 Einwohner“ mit den meisten gesammelten Bewegungsminuten ausgezeichnet.

Insgesamt ist es ein schönes Zeichen für den Breitensport, dass hier organisationsübergreifend zusammengearbeitet wird, um gemeinsam mehr Menschen nachhaltig zur regelmäßigen Bewegung zu motivieren.

Foto: Pixabay